Unsere Kirchen

 Unsere Kirchengemeinde unterhält 3 Kirchen:

Friedenskirche Hemau

(D. Martin-Lutherstr. 9, Hemau)

Die Friedenskirche wurde in den Jahren 1965/66 errichtet und am 1. Advent, 27.11. 1966 durch Kreisdekan OKR Flurschütz (Bayreuth) eingeweiht. Sie diente auch den Soldaten der neu errichteten „General- von – Steuben –Kaserne“ als Kirche für die Standortgottesdienst. Architekt war H. Reissinger, Bayreuth. 2016 wird das 50-jährige Jubelfest gefeiert. Bis dahin soll auch der Kirchenraum renoviert werden; Außenrenovierung und die Renovierung der Gemeinderäume wurden bereits durchgeführt.
Schöne Namen tragen die drei Glocken: die „Bittende“, die „Empfangende“, die „Hoffende“.
Besonderheiten: Die schöne Holzdecke mit der großen Sonne als Symbol; das große Südfenster mit Symbolen aus AT und NT; die „Taufecke“ mit Glasbaufenster.
Großes Gemeindezentrum als Untergeschoss: Großer und kleiner Gemeinderaum; Sakristei; Technikraum; Küche; Lagerräume.
Interessant: 80% der 500.000 DM – Bausumme hat die BRD getragen, da sie Standortkirche für die inzwischen geschlossene Kaserne war.
Die Altarbibel wurde vom damaligen BM der Verteidigung, Kai-Uwe von Hassel, gestiftet.
 

Erlöserkirche Beratzhausen

(Staufferstr. 25, Beratzhausen)

Die Erlöserkirche in Beratzhausen wurde 1970/71 errichtet und am 2.10.1971 eingeweiht –am 2.10. 2011 wurde das 40-jährige Jubelfest gefeiert. Die Architekten waren Wolfgang Gsaenger, Georgensgmünd und Manfred Niebler, Beratzhausen. Die Erlöser Kirche ist als ein kompaktes Gemeindezentrum geplant, mit einem Kirchenraum, einem großen und kleinen Gemeinderaum, einer Sakristei sowie Küche und Jugendraum. Es befindet sich eine komplette, 100 m² große  Mesnerwohnung im Untergeschoss.  
Besonderheiten:
Argula - von  -  Grumbach - Statue an der Parkplatzeinfahrt. Die Statue wurde von Markt- und Kreisrat Josef Bezold gestiftet. Er hatte sich Beiträge daür statt Geschenken zu seinem 50. Geburtstag gewünscht!
Großes, 6-teiliges Fenster in der Nordwand; Tauffenster in der Ostwand.Künstler Katzmeier, Hemau hat die bunten Fenster entworfen
Das Kreuz kam vom Künstler Olbrich, Bermerhaven-Leherheide.  Die Taufschale wurde vom Bildhauer Fuchs, Untersteinbach, entworfen und vollendet.
Zum Zeitpunkt der Einweihung wohnten 300 (!) Evangelische in Beratzhausen, heute sind es 380. 
Erste Planungen stammen aus dem Jahr 1958! Aufgrund der Errichtung der Garnison in Hemau kam es allerdings zuerst zum Bau der Friedenskirche.

Arche Nittendorf

(Bernsteinstrasse 22, Nittendorf)

Bis in die Mitte der neunziger Jahre wurde das Gebiet der Marktgemeinde Nittendorf von der zweiten Pfarrstelle der Dreieinigkeitskirche Regensburg „mitbetreut“. Das zweite Pfarrhaus stand bis dahin in der Taxisstraße. Die evangelische Gemeinde war auf die Gastfreundschaft der kommunalen und der katholischen Gemeinde angewiesen und hat diese Gastfreundschaft bis heute in dankbarer Erinnerung. Auch die kleine Wolfgangskapelle in Etterzhausen war den Evangelischen ein geliebter Gottesdienstort. Doch das kontinuierliche und starke Wachstum der Gemeinde ließ den Wunsch nach einem eigenen Zentrum in Nittendorf immer stärker werden. Die „Arche  wurde 1994 gebaut und am 22.10.1995 eingeweiht. Wenige Jahre später wurde der Dienstsitz der zweiten Pfarrstelle Dreieinigkeit nach Nittendorf verlegt. Nach Pfarrersehepaar Hausner und Pfarrerin Ulrike Häberlein ist seit 2010 Pfarrerin Sibylle Thürmel die „Nittendorfer Pfarrerin“.
Besonderheiten: In der Arche befinden sich unter einem Dach Kirche, Büro und Gemeinderäume. Die Räume sind sehr modern und farbenfroh gestaltet. Die blauen Stühle in der Kirche symbolisieren das Meer, auf dem die Arche "schwimmt". Das Kreuz ist außen angebracht und ist durch das Fenster im Kirchenraum zu sehen.
Seit dem 01. September 2011 ist der Nittendorfer Gemeindeteil aus der Dreieinigkeitskirche ausgegliedert worden. Seitdem gehört er zur Kirchengemeinde Hemau.


Gemeindezentrum im Bahnhof Laaber wurde geschlossen. Wir feiern nun einmal im Monat im Trauungzimmer des Rathauses Laaber Gottesdienst.

Seit Mitte der 90er Jahre konnte die Evang. KG Hemau die Gastfreundschaft der kath. Kirchengemeinde Laaber nutzen:  Gottesdienste und Konfirmandenunterricht fanden im Gemeinderaum „Jakobskeller“ in direkter Nachbarschaft zur katholischen Kirche statt. Zwischendurch gab es Überlegungen, eine eigene Kirche in Laaber zu errichten.  Das wurde im Kirchenvorstand aus finanziellen Gründen abgelehnt. Pfr. Riedel kam am 1.8.2001 in die Gemeinde; er wohnte unweit des im Erdgeschoss nicht mehr genutzten Bahnhofsgebäudes. Fast täglich fuhr er an diesen leerstehenden Räumen vorbei. Daraus entstand die Idee, die Räume für die Kirchengemeinde, vor allem für die Gemeindemitglieder in Laaber und Umgebung, in Anspruch zu nehmen. Eine Gemeindeversammlung in Laaber trug dazu entscheidend mit bei. Nach fast 1000 Stunden ehrenamtlicher Renovierungstätigkeit (seit 2003) mit fast 20 Helfern konnte am 29.10.2006 Einweihung des kleinen Gemeindezentrums (ein Kirchenraum, ein kleiner Gemeinderaum) gefeiert werden. Leider wurde das Bahnhofsgebäude, in dem wir zur Miete waren mehrfach verkauft. Der letzte Vermieter -eine Immobiliengesellschaft- kümmerte sich nicht um die Erhaltung des Gebäudes. Auf Grund hoher Feuchte, Schimmelbelastung, Müllansammlungen in den darübergelegnen (von uns nicht angemieteten) Räumen und für die Kirchengemeinde nicht mehr zu tragende finazielle Belastung, entschloss sich der Kirchenvorstand 2012 die Räume schweren Herzens aufzugeben. Auf keinen Fall sollte indes auf die Gottesdienste in Laaber verzichtet werden. Zunächst kamen wir wieder im Jakobskeller unter. Inzwischen ist das Trauungzimmer im Rathaus Laaber unsere Gottesdienstheimat geworden. Nachdem wir nun ein qualitativ hochwertiges Instrument angeschafft haben, können wir auch wieder tatkräftig mitsingen. Ein Danke an alle Laaberer, die viel Geduld mitbringen mussten!